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    Produktberatung - Töpfe Allgemein

    Allgemeines
    Energieersparnis
    Materialarten
    Topfarten

    Allgemeines

    Die Topfhersteller bieten Programme mit unterschiedlichen Töpfen an, vom kleinen Stielkochtopf bis zum großen Gemüsetopf. Es ist vorteilhaft, bei einer Serie zu bleiben, da das Zubehör, wie z.B. Deckel, mehrfach verwendet werden kann und sich die Töpfe platzsparend ineinander stapeln lassen.

    Deshalb setzen sich als Form leicht konische, nach oben weiter werdende Wände immer mehr durch; nur die Durchmesser und Höhen variieren. Das Ausschütten wird durch einen leicht gewölbten Topfrand erleichtert, eine Innenskalierung mit Literangaben kann hilfreich sein.

    Der Topfboden sollte aus leitfähigem Material und möglichst dick sein. Am besten ist er leicht nach innen gewölbt, so dass er sich beim Erhitzen zu einer ebenen Fläche ausdehnen kann. Zwischen Boden und Wand ist der Topf abgerundet, damit man mit dem Kochlöffel überall hinkommt.

    Man sollte auf Griffe, die kühl bleiben, achten, wobei die meisten Kunststoffgriffe nicht für den Backofen geeignet sind. Außerdem müssen die Griffe solide am Topf befestigt sein. Die Form des Deckels ist fast flach, so dass das Kondenswasser zurück in das Kochgut tropfen kann. Meistens passt ein Deckel auf zwei Topfgrößen und ist aus Edelstahl oder für den Durchblick aus Glas gefertigt.

    Welchen Herd man benutzt, ist für die Topfauswahl kaum entscheidend. Die meisten Töpfe vertragen jede Art von Wärmequelle. Für Gasherde sollte man Kunststoffgriffe meiden, bei niedrigen Töpfen können die Flammen die Griffe angreifen. Glaskeramik reagiert empfindlich auf den Abrieb von Aluminium- bzw. Kupfertöpfen, da er mit der Platte fest verschmelzen kann.

    Wer mit Induktionstechnik kocht, sollte Töpfe mit einem Boden aus einem magnetisierbaren Material wie Edelstahl oder Gusseisen kaufen, denn bei Induktion wird die Wärme durch ein elektro-magnetisches Feld direkt im Kochgeschirr erzeugt.

    Energieersparnis

    - Beim Kochen sollten die Töpfe nie kleiner sein als die verwendeten Herdplatten. Selbst bei einem nur geringfügig kleineren Durchmesser des Topfs wird ein beträchtlicher Teil der eingesetzten Energie verschwendet.
    - Durch das Kochen mit geschlossenem Deckel kann ca. ein Viertel des Stroms eingespart werden.
    - Man kann die Nachwärme nutzen, indem man den Elektroherd einige Minuten vorher ausschaltet.
    - Die Kochzeiten von Bohnen, Getreideprodukten und Reis werden verkürzt, wenn man die Hülsenfrüchte vorher im Wasser quellen lässt.
    - Dampfkochtöpfe (Schnellkochtöpfe) sind geeignet bei Speisen mit langer Garzeit und bei großen Mengen.
    - Bei kleinen Portionen sollten möglichst kleine Töpfe verwendet werden.

    Materialarten

    Edelstahl
    Edelstahl ist ein relativ schlechter Wärmeleiter, deshalb bleibt die Wärme lange im Topf bestehen. Um die schnelle Wärmeübertragung in den Topf zu gewährleisten, sind die Böden meist mehrschichtig aus Aluminium oder Kupfer gefertigt.
    Viele Hersteller arbeiten mit „Edelstahl 18/10“, das zu 72 % aus Eisen, 18 % aus Chrom und 10 % aus Nickel besteht.

    Vorteile
    - hitzebeständig
    - porenfrei
    - unempfindlich gegen Laugen
    - elastisch
    - schlagfest
    - leicht zu reinigen
    - ideal zum Kochen, Dämpfen, Dünsten und Pochieren
    - rostfrei
    - spülmaschinenfest
    - hält lange
    Nachteile
    - Speisen haften leichter am Topfboden an.


    Gusseisen
    Gusseisen speichert die Wärme gut und gibt sie gleichmäßig ab. Optimal zum Braten und Schmoren. Das Material ist meist mit Emaille überzogen.

    Vorteile
    - säurebeständig
    - leicht zu reinigen
    - spülmaschinenfest
    - selbst bei hoher Beanspruchung die längste Lebensdauer
    Nachteile
    - recht schwer
    - nicht gerade billig


    Aluminiumguss mit Antihaftbeschichtung

    Aluminium ist ein guter Wärmeleiter, deshalb heizen Töpfe schnell auf.
    Die Wärme bleibt aber nicht so lange im Topf.

    Vorteile
    - einfache Reinigung, weil Speisen nicht anbrennen
    - niedriges Gewicht
    Nachteile
    - eingeschränkte Lebensdauer (in der Regel bis ca. 5 Jahre).
    - Beschichtung kann durch Küchenhelfer und hohe Temperaturen beschädigt werden,
    - wodurch das Antihaftvermögen nachlässt.
    - Das blanke Aluminium wird in der Spülmaschine auf der Unterseite angegriffen (Schwarzabrieb)


    Kupfer

    Kupfer hat die beste Wärmeleitfähigkeit. Wer in Kupfertöpfen kocht, kann 30 bis 40 Prozent Energie sparen. Ändert man die Temperatur, reagiert Kupfergeschirr sofort. Bestens geeignet zum Köcheln und Schmoren. Im Inneren sind die Töpfe meist mit Edelstahl überzogen, um chemische Reaktionen mit Lebensmitteln zu verhindern.

    Vorteile
    - gegarte Speisen bleiben rund eine Stunde ohne zusätzliche Wärmezufuhr heiß
    - 30 - 40 % Energieersparnis
    Nachteile
    - Damit Kupfer schön rotgolden glänzt, muss es oft und aufwändig gereinigt werden. Profis lieben Patina


    Stahl-Emaille

    Der Kern besteht aus Stahlblech, auf den innen und außen eine glasartige Schicht (Schmelzglas, Emaille) aufgebracht wird.
    Die Aufheizzeit kann man mit der von Edelstahltöpfen vergleichen.

    Vorteile
    - lange Haltbarkeit
    - relativ robust gegen Schläge und Stöße
    - spülmaschinenfest
    Nachteile
    - schweres Gewicht der Kochtöpfe
    - Temperaturhaltevermögen niedriger als bei Edelstahl

     

    Topfarten

    Bratentopf
    Niedriger Topf mit verschiedenen Durchmessern (etwa 18 bis 24 Zentimeter) und einem Fassungsvermögen von 1,8 bis 4,5 Liter für das langsame Schmoren von Braten.

    Dampfkochtopf (Schnellkochtopf)
    Die Speisen garen nicht im Wasser, sondern schonend im Dampf ohne Sauerstoff – und dies bis zu 70 % schneller als beim herkömmlichen Kochen. Neben Dämpfen und Dünsten ist dieser Topf auch zum Braten und Schmoren, Entsaften und Einkochen, zur Zubereitung für Babynahrung und zum Sterilisieren (siehe „Produktberatung - Schnellkochtöpfe“) geeignet.

    Fischtopf
    Damit man den Fisch nicht durchschneiden oder verformen muss, gibt es seiner Form angepasste Töpfe. Sie sind auf modernen Kochplatten, die nur an der Stelle heiß werden, wo sich der Topf befindet, praktisch anwendbar.

    Fleischtopf
    Er ist etwas höher als der Bratentopf, mit einem größeren Fassungsvermögen, aber geringerem Durchmesser.

    Gemüsetopf
    Er hat das größte Fassungsvermögen (bis zu 8 Liter) und die höchsten Wände, um u.a. Suppen darin zu kochen. Dazu gibt es Dämpfeinsätze, Siebe, die man in den Topf hineinhängen kann.

    Pastatopf
    Er ähnelt dem Suppentopf mit viel Fassungsvermögen und hohen Wänden. Dazu kann man einen Einsatz kaufen und die Nudeln gleich im Sieb kochen, was das Abgießen hinterher erspart. Das gleichzeitige Kochen verschiedener Pastaformen wird durch drei kleine Siebe (anstatt eines großen) ermöglicht.

    Spargeltopf
    Dieser Topf ist lang und schmal, außerdem mit einem Siebeinsatz versehen, in dem der Spargel im Stehen, also an einem Stück, gekocht wird. Der Fischtopf eignet sich ebenfalls für dieses Spargelgemüse.

    Stieltopf (Stielkasserolle)
    Er wird auch Kasserolle genannt. Ein Stieltopf ist ein meist runder Topf mit einem dicken Boden und einem mittelhohen, senkrechten Rand, an den ein waagerechter Stiel angebracht ist. Man benutzt einen Stieltopf zum Beispiel zur Herstellung von Mehlschwitzen, wenn man den Inhalt also viel rühren oder wie beim Sautieren schwenken muss.

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